Unsere Kinder beim Skikurs

Gemeinsam mit den Riederinger Kindergärten führten die Waldwichtel des Waldkindergartens einen Skikurs in Sachrang durch. Die Skischule Samerberg unter der Leitung von Hans Bauer übernahm hierbei die Organisation und Durchführung. Bei idealen Schneebedingungen wurden die kleinen Waldwichtel von dessen professionellem Skilehrerteam auf einfühlsame liebevolle Art in die Geheimnisse des Skifahrens eingeweiht.

Die geübten Skifahrer, die bereits sicher auf den Skiern standen, waren nach kurzer Zeit im anspruchsvolleren Gelände unterwegs, um ihre Skitechniken und Erfahrungen zu vertiefen. Die kleinen Rennfahrer schwelgten geradezu in Stolz und Begeisterung diese Herausforderung hervorragend bewältigt zu haben.

Die Anfänger hingegen konnten ihre ersten Skierfahrungen an den flacheren Hängen sammeln. Bereits am zweiten Tag waren auch diese Kinder in der glücklichen Lage, den Lift als Aufstiegshilfe zu benutzen. Das war ein enormer Motivationsschub für die Anfänger, denn endlich war das erste Ziel „Liftfahren“ erreicht. Von nun an, ging es nur noch Bergauf und schon nach kurzer Zeit konnten die kleinen Waldwichtel im Pflugbogen in kleinen Kurven den Hang herunter sausen. Mit jeder Abfahrt wurden die Kinder sicherer und freuten sich wie die Schneekönige/Innen über ihre Fortschritte.

Am letzten Tag der Skikurswoche wurde als absoluter Höhepunkt, von der Skischule Samerberg ein spannendes Abschlussrennen durchgeführt. Jedes Skikurskind erhielt hierfür ganz profihaft eine richtige Startnummer, die mit Würde und Achtung von den Kindern getragen wurde. Der spannende Riesentorlauf wurde zwar von starken Sturmböen beeinträchtigt, konnte jedoch die hoch motivierten Rennläufer/Innen nicht abschrecken. Mutig kämpften sich die kleinen Rennmäuse, durch die Tore und alle Teilnehmer erreichten glücklich den Zieleinlauf.

Natürlich gab es im Abschlussrennen ausschließlich nur Sieger, dafür erhielt ein jedes Kind eine Urkunde und eine Medaille mit dem 1. Platz.

Für die glücklichen zufriedenen Skikinder ging somit eine aufregende Woche mit vielen beeindruckenden Erlebnissen zu Ende. Neben dem Erlernen der Fahrtechnik hatten die Kinder aber vor allem Spaß und Freude am Skifahren und das ist die Grundvoraussetzung für jeden positiven Lernerfolg im Leben.

Besuch des Bischof Nikolaus

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Ganz geheim wurde der Nikolausbesuch für die Waldwichtel des Waldkindergartens Riedering gehalten. Zunächst waren die Kinder zwar erstaunt, da plötzlich ihre Nikolaussocken verschwunden waren, doch kursierte unter den Kindern hartnäckig das Gerücht, dass vielleicht der Heilige Nikolaus im Wald unterwegs ist und sie mitgenommen haben könnte.

Im Vorfeld erzählten die Erzieher/Innen den Kindern eine Geschichte, die inhaltlich vom Heiligen Nikolaus mit seinem Eselchen erzählt, der ein Loch im seinem Sack hatte und dabei alle Geschenke für die Kinder verlor, bis ihm schließlich der einsame ärmliche Holzfäller Knecht Ruprecht zu Hilfe kam und alles wieder einsammelte. Von diesem Tag an, war der Knecht Ruprecht der liebe Gehilfe des Sankt Nikolauses und gemeinsam besuchten sie die Kinder am Nikolausabend.

Mit dieser Geschichte im Hintergrund wurde für die Waldwichtel die Aufregung sehr groß, als sie plötzlich große Fußabdrücke und eine Spur mit Nüssen auf der raureifbedeckten Wiese entdeckten, die sie schließlich in den Wald führte.

So folgten die Kinder voller Freude der Spur mit den verlorenen „Geschenken“ aus dem Sack des Nikolauses durch den Wald. Die Spannung war groß, als sie schließlich auf einer Lichtung, dem Heiligen Mann und seinen Gehilfen samt Eselchen begegneten. Ihre Augen leuchteten als sie staunend riefen: „Wir haben den Nikolaus mit seinem Esel gefunden“.

Mit dem Lied: „Ricke, dicke, dacke“ begrüßten die Kinder den Nikolaus und seinen Gehilfen Knecht Ruprecht. Anschließend lauschten die Kinder aufmerksam den Worten des Nikolauses, der aus seinem goldenen Buch vorlas, aber Gott sei Dank nur Gutes zu berichten wusste. Natürlich erhielt jedes Kind vom Bischof als Belohnung seinen befüllten Nikolaussocken. Zum Dank verabschiedeten sich die Kinder mit dem Lied: „Nikolo bum, bum“. Zu guter Letzt durften die Kinder das Eselchen „Luzie“ noch mit frischen Heu füttern, es streicheln und führen. Natürlich bekommt man von so vielen Eindrücken Hunger und Durst, deshalb wurde anschließend Brotzeit gemacht und jedes Kind durfte dabei aus seinem Säckchen naschen, während Luzie sich genüsslich am leckeren Heu labte.

Das war ein wunderbares unvergessliches Erlebnis für die Kinder.